30 Tage, 30 Schweizer Berge und 40’000 Höhenmeter zu Fuss: Mit der «30 Swiss Summit Challenge» stellt sich Monika Sattler einer aussergewöhnlichen sportlichen und mentalen Herausforderung. Dabei geht es ihr nicht um Rekorde, sondern um das Dranbleiben, um Begegnungen unterwegs und um die Frage, wie man auch dann weitermacht, wenn die anfängliche Euphorie längst verflogen ist. Im Interview spricht sie über ihre Motivation, die Vorbereitung, die Bedeutung der richtigen Ausrüstung und die Zusammenarbeit mit Schumacher Sport.
Wer bist du, und wie würdest du dich jemandem vorstellen, der dich noch nicht kennt?
Ich heisse Moni und bin Ausdauersportlerin, Performance Advisor und Keynote Speakerin. Vor ein paar Jahren bin ich alle 124 Schweizer Pässe in 26 Tagen mit dem Rad gefahren. Dieses Jahr steht mein neues Projekt an: Die «30 Swiss Summit Challenge». 30 Tage. 30 Berge. 40’000 Höhenmeter zu Fuss.
Die Frage, was mich immer antreibt, ist: Wie bleibt man dran, egal was auf dem Weg kommt? Dabei geht es nicht unbedingt um Motivation, sondern um Struktur. Aus dieser Überzeugung heraus habe ich mein eigenes System, CLIMB, entwickelt – und das bringe ich auf die Bühne und in Führungsteams weltweit.
Welche Rolle spielt Sport in deinem Leben?
Sport ist schon immer ein integraler Bestandteil meines Lebens. Als Jugendliche war ich in vier Vereinen, damit ich jeden Tag Volleyball spielen konnte. Wegen des Sports bin ich nach dem Abitur in die USA gegangen, um dort für ein US-College-Team zu spielen. Dann habe ich diese Karrieremöglichkeit aufgegeben, um Radprofi zu werden und bin wegen des Sports auch nach Spanien gezogen. Bewegung macht mich glücklich und hält mich gesund.
Wie ist die Idee zur «30 Swiss Summit Challenge» entstanden?
Nach 15 Jahren Radsport habe ich mich zuerst im Hyrox versucht – einer neuen Fitnesssportart aus Deutschland. Dort war ich auch bei der Weltmeisterschaft, habe aber festgestellt, dass mein Spielplatz draussen ist. Und wenn du in der Schweiz wohnst, hast du einen grossen direkt vor der Tür.
Schon während der 124 Schweizer Pässe Challenge durfte ich viele schöne Orte der Schweiz entdecken. Nun wollte ich das zu Fuss erleben. So entstand die Challenge. Da ich bergauf liebe, aber nicht so gerne bergab laufe, ist auch diese Challenge nur bergauf geplant. Die Berge sind so gewählt, dass ich mit einer Bahn nach unten fahren kann.

Was war deine persönliche Motivation hinter dieser Challenge?
Ich habe mehrere Motivationen. Zum einen möchte ich die Welt entdecken und setze mir deshalb Challenges, mit denen ich genau das tun kann. Zum anderen sind meine Challenges immer so konzipiert, dass ich etwas Neues lernen kann – ob es darum geht, ein Team aufzubauen, neue Partner kennenzulernen oder die Kultur anderer Branchen zu entdecken.
Bei dieser Challenge geht es nicht darum, einen Rekord aufzustellen, sondern vielmehr darum, Menschen einzuladen, mitzukommen. Ich bin begeistert von interessanten Gesprächen – und die hat man am besten in der Natur.
Worauf freust du dich am meisten?
Ich freue mich darauf, neue Regionen der Schweiz zu entdecken, und auf die Menschen, die mir auf diesem Weg begegnen.
Gibt es einen Berg oder eine Etappe, auf die du dich besonders freust?
Auf alle. Die Vielfalt macht diese Challenge so besonders. Ich freue mich auf jeden einzelnen Berg.
Wovor hast du am meisten Respekt?
Respekt habe ich vor körperlichen Problemen, die mich dazu zwingen könnten, die Challenge aufzugeben. Zum Beispiel Entzündungen oder andere Beschwerden, bei denen ein Weitergehen langfristige Schäden mit sich bringen würde.
Die andere Komponente bilden das Wetter und externe Faktoren. Worauf ich mich mental einstelle, ist, dass ich vielleicht irgendeinen Berg dann doch einmal herunterlaufen muss. Ich könnte mir vorstellen, dass zum Beispiel die Bahn wegen starken Windes nicht fährt und ich wieder zu Fuss hinunter muss. Die muskuläre Belastung wird dann spannend.
Wie hast du dich körperlich und mental auf 30 Tage am Berg vorbereitet?
Vor ein paar Monaten bin ich so oft wie möglich Berge hochgelaufen, um meinen Körper darauf zu trainieren. Es ist eine ganz andere Belastung als flaches Laufen. Jetzt habe ich noch spezifisches Krafttraining eingebaut.
Gleichzeitig werde ich die Bergtage reduzieren, je näher die Challenge kommt. Ich möchte vor der Challenge nicht ausgebrannt sein, sondern mich wirklich darauf freuen.

Wie sieht ein typischer Challenge-Tag aus – vom Aufstehen bis zum Gipfel?
Sehr gute Frage – die kann ich wahrscheinlich besser beantworten, wenn ich es gemacht habe. Aber ich stelle mir vor, dass ich morgens zwischen 6 und 7 Uhr aufwache, im Hotel frühstücke und dann direkt auf den Berg gehe.
Je nachdem, wer mich begleitet, gibt es oben vielleicht noch einen Restaurantbesuch. Auf jeden Fall werde ich Véronique, die mich bei der Challenge tatkräftig unterstützt, oben antreffen. Danach geht es mit der Bahn runter und sofort ins nächste Hotel, um mich zu erholen. Abends gibt es Abendessen und dann hoffentlich eine frühe Schlafenszeit.
Was wünschst du dir für die 30 Tage unterwegs?
Moderate Temperaturen, spannende Gespräche und einfach einen positiven Vibe im Team und bei der Begleitung.
Wie können Menschen deine Challenge verfolgen oder dich unterwegs unterstützen?
Auf Instagram wird es täglich mehrere Updates geben:
https://www.instagram.com/rad_monika
Ich freue mich natürlich sehr, wenn Menschen ein kleines Stück mitlaufen.
Welche Bedeutung hat die richtige Ausrüstung bei einer Challenge mit 40’000 Höhenmetern?
Eine sehr grosse. Gerade wenn man so lange auf die Ausrüstung angewiesen ist, ist Top-Qualität entscheidend. Sie muss bei gutem wie auch bei schlechtem Wetter funktionieren, darf keine Beschwerden verursachen und muss verlässlich sein. Da bin ich bei Brooks und Salomon sehr gut aufgehoben.
Worauf achtest du bei Schuhen besonders, wenn du viele Tage hintereinander bergauf unterwegs bist?
Für mich ist wichtig, dass sie vor allem bequem sind und keine Druckstellen oder Beschwerden verursachen. Ich merke leider sofort, wenn Schuhe nicht passen, und bekomme schnell Beschwerden. Umso wichtiger ist es, dass ich die richtigen Schuhe trage.
Was darf bei deiner Ausrüstung auf keinen Fall fehlen?
Ich habe immer eine Windjacke dabei – egal ob bei gutem oder schlechtem Wetter.
Wie wichtig ist es, dass Schuhe und Einlagen individuell auf dich abgestimmt sind?
Sehr wichtig, weil das eine mit dem anderen sehr eng verbunden ist. Einlagen beeinflussen, wie die Schuhe passen – und umgekehrt. Wenn beides gleichzeitig abgestimmt werden kann, vermeidet man unnötige Wege und gegebenenfalls auch einen Umtausch.
Hattest du in der Vergangenheit schon Erfahrungen mit falschem Schuhwerk oder Beschwerden durch nicht passende Ausrüstung?
Auf jeden Fall. Die Schuhe waren für mich zu weich und ich hatte konstant Knieschmerzen. Das hat sich dann auch auf die Hüfte ausgewirkt. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich einfach: «Ich bin nicht gemacht fürs Laufen.» Dabei war es schlicht das falsche Schuhwerk.
Wie ist die Zusammenarbeit mit Schumacher Sport entstanden?
Schumacher Sport war mir bereits bekannt und hat einen sehr guten Ruf als Laufschuhexperte. Als ich für diese Challenge einen Ausrüstungspartner gesucht habe, habe ich sofort den Kontakt zu Schumacher Sport gesucht. Dort fand ich einen zuverlässigen Experten in Sachen Laufschuhe.
Mich freut es natürlich auch sehr, dass Tobias und das Team so viel Begeisterung für das Projekt entwickelt haben.

Wie hast du die Beratung bei Schumacher Sport erlebt?
Tobias nimmt sich die Zeit, damit wirklich alles passt. Er bringt einen unglaublich grossen Erfahrungsschatz mit. Mit seinen eigenen Analysetechnologien hat er sich ein effizientes und wirksames System aufgebaut, um den Kundinnen und Kunden das bestmögliche Schuhwerk zu empfehlen.
Was hat dich an der Zusammenarbeit mit Tobias und dem Team von Schumacher Sport besonders überzeugt?
Vor allem die Kombination aus Zeit, Erfahrung und präziser Analyse. Man spürt, dass es nicht einfach um einen schnellen Schuhkauf geht, sondern darum, eine Lösung zu finden, die wirklich passt.
Gab es einen Moment in der Beratung oder Anpassung, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ich finde es klasse, wie viel die Laufanalyse verrät. Und diese Analyse dauert nur ein paar Minuten und ist schnell gemacht.
Welchen Unterschied macht es für dich, mit einem lokalen Fachgeschäft zusammenzuarbeiten, das sich Zeit für Analyse und individuelle Anpassung nimmt?
Ich finde es grossartig, mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten. Mir ist es auch wichtig, dass meine Partner in der Challenge eine Verbindung zu ihren eigenen Werten sehen. Und das erkenne ich definitiv bei Schumacher Sport.
Wie fühlt es sich in der Vorbereitung auf die Challenge an, im Wissen, dass du mit idealen Schuhen von Schumacher Sport und speziell auf dich abgestimmte Einlagen von Heusser Orthopädie-Technik in diese Challenge starten kannst?
Ich fühle mich bereit. 😊
Was würdest du anderen Sportlerinnen und Sportlern sagen, die ihre Ausrüstung bisher eher «nach Gefühl» auswählen?
Ich würde ihnen definitiv empfehlen, zu Schumacher Sport zu gehen und eine solche Beratung selbst mitzuerleben.
Schwirrt schon eine Idee für eine nächste Challenge in deinem Kopf herum?
Nein, ich bin zu 100 Prozent auf diese Challenge fokussiert.

Monika «Moni» Sattler ist Performance Advisor, Keynote Speakerin und Ausdauersportlerin. In ihren Projekten verbindet sie extreme sportliche Herausforderungen mit den Themen Umsetzungskraft, mentale Stärke und Leistungsfähigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen.
Nach ihrer 124 Swiss Passes Challenge, bei der sie alle 124 Schweizer Bergpässe in 26 Tagen ohne Ruhetag absolvierte, folgt nun die nächste Herausforderung: die «30 Swiss Summit Challenge».
Dabei läuft Monika 30 Schweizer Berge in 30 Tagen – über 40’000 Höhenmeter, ausschliesslich bergauf. Der Abstieg erfolgt jeweils mit der Bergbahn.
Im Mittelpunkt stehen nicht Rekorde, sondern die Frage, was Menschen hilft, dranzubleiben, wenn die Motivation nachlässt, Bedingungen sich verändern und der Weg anspruchsvoller wird als erwartet.
Mehr zur Challenge:
30 Swiss Summit Challenge
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